Was ist nachhaltiges Bauen?
Nachhaltiges Bauen wird immer wichtiger.
Die Nachhaltigkeit wird bei der allgemeinen Definition davon bestimmt, dass ein Projekt auf eine dauerhafte Nutzung angelegt wird.
Die Ursprünge der Nachhaltigkeit finden sich in der Forstwirtschaft. Dort kam man zu Beginn des 18. Jahrhunderts darauf, dass es weder ökologisch noch ökonomisch Sinn macht, Wälder einfach nur komplett abzuholzen, so wie der Bedarf an Holz vorhanden ist. Es erfolgte ein Umdenken in die Richtung, dass man einerseits die Wälder nur auslichtete und andererseits auch eine planmäßige Wiederaufforstung betrieb.
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Was versteht man heute unter nachhaltigem Bauen?
Wenn heute von nachhaltiger Bautätigkeit gesprochen wird, dann geht es nicht mehr länger nur um die Kapazitäten von Wohn- und Gewerberäumen an sich. Vielmehr stehen auch die sich künftig verändernden Bedürfnisse der potentiellen Nutzer zunehmend im Mittelpunkt. Das zeigt sich in den Zuschnitten und setzt sich über energetische Ansprüchen weiter fort. Wer zukünftig einen Wohn- oder Gewerberaum anmietet, der wird eben nicht nur auf die Lage und Größe des Objektes achten, sondern auch auf die laufenden Kosten zum Beispiel für die Beleuchtung und Beheizung schauen.
Bei der Planung von Siedlungen werden beim nachhaltigen Bauen aber auch soziologische Aspekte mit einbezogen. Damit möchte man verhindern, dass es zu sozialen Brennpunkten kommt, indem beispielsweise in einem Viertel nur Sozialwohnungen gebaut werden, die – ohne ihnen zu nahe treten zu wollen – nur von Hartz IV Empfängern und ausländischen Mietern stark nachgefragt werden.
Neuerdings werden bei den Bauplanungen nicht nur kommunale Besonderheiten mit einbezogen, sondern es wird auch auf die Bedingungen der benachbarten Kommunen und Metropolen geschaut. Teilweise gibt es sogar Absprachen über die Grenzen der einzelnen Bundesländer hinweg. Ein gutes Beispiel solcher effizienter Planung stellt der Einkaufspark „Nova Eventis“ dar, der sich fast auf der Grenze zwischen Sachsen und Sachsen-Anhalt befindet und Anlaufpunkt für ein sehr großes Einzugsgebiet geworden ist, was auch durch die Lage unmittelbar in der Nähe eines Autobahnknotens begünstigt wird.
Weiterführende Informationen: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
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