© Rainer Sturm / pixelio.de

Beim Thema Wildgarten, gehen die Meinungen weit auseinander. Für Wildgarten-Liebhaber ist er die interessanteste aller Gartenformen unter ökologischen Gesichtspunkten betrachtet. Aber er kann dem einen oder anderen Nachbarn auch ein Dorn im Auge sein. Denn Wildgärten machen in der Regel keinen Halt vor Zäunen, sie wachsen gern unkontrolliert über die Nachbargrenze hinaus. So kann es durchaus vorkommen, dass Ihr Nachbar sich gestört fühlt.

Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts 

Pflanzen- und Tierliebhaber wissen jedoch nicht nur die prachtvolle Vielfalt verschiedenster Pflanzen eines Wildgartens zu schätzen, sondern auch die ausgesprochen große Tierwelt von Bienen, Spinnen, Maikäfern, Schmetterlingen, Wieseln, Blindschleichen, Mäusen bis hin zu Habichten und anderen unzähligen Vogelsorten. Der Wildgarten bietet für viele Tiere einen großartigen Lebensraum und Biotop, was für die Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts unserer Welt sehr wichtig ist.
Wenn Sie sich für einen Wildgarten entscheiden, sollten Sie ausschließlich einheimische Gewächse pflanzen. Attraktive Nahrungsquellen für einheimische Vögel, Insekten und Nützlinge Nahrungsquellen bieten beispielsweise die Hagebutte, Eberesche, Haselnüsse und Weißdorn.

Irrtümlicherweise wird häufig angenommen, dass ein Wildgarten mit wenig Arbeit verbunden ist. Leider sieht die Realität ganz anders aus. Auch in einem Wildgarten müssen Sie Unkraut jäten, damit es nicht überhand nimmt und auch ein Wildgarten muss regelmäßig bewässert werden, damit seine Pflanzen nicht austrocknen.

Bild: Rainer Sturm – pixelio.de